Ratgeber·GRAN CANARIA·29. Juni 2026

Mietwagen auf Gran Canaria: Vollständiger Leitfaden

Gran Canaria ist die vielfältigste Insel des Kanarischen Archipels und auch die, bei der sich ein Mietwagen am meisten lohnt. Der öffentliche Nahverkehr erschließt die Hauptstadt (Las Palmas) und die touristische Südzone ausreichend, aber das Inselinnere — Roque Nublo, die Schluchten, Tejeda, Artenara — und die Westküste — Mirador del Balcón, La Aldea, die wilden Strände von Güigüi und Veneguera — sind ohne eigenes Fahrzeug praktisch unerreichbar. Dieser Leitfaden erklärt alles: wo das Auto abgeholt wird, welche Versicherung nötig ist, welcher Fahrzeugtyp zu wählen ist und die 10 Ziele, die einen Mietwagen auf Gran Canaria unverzichtbar machen.

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Roque Nublo

📍TEJEDA

Gran Canarias berühmtester Basaltmonolith: 80 Meter Vulkangestein auf 1.813 m Höhe, nur zu Fuß von einem Parkplatz erreichbar, zu dem man nur mit dem Auto kommt.

Roque Nublo ist das Symbol Gran Canarias und der meistfotografierte Ausflug ins Landesinnere der Insel. Der 80 Meter hohe Basaltmonolith liegt auf 1.813 Metern über dem Meeresspiegel in der Gemeinde Tejeda, im Herzen des Biosphärenreservats Gran Canaria. Es gibt keinen öffentlichen Verkehr bis zum Beginn des Wanderwegs.

Von Las Palmas dauert die Fahrt ca. 50 Minuten über die GC-15 und GC-60 bis zum Parkplatz La Goleta (1.700 m), von wo ein leichter 45-60-minütiger Weg zum Fuß des Felsens führt. Die Route ist familienfreundlich. An klaren Tagen umfasst der Ausblick von oben den Teide auf Teneriffa, den Leuchtturm von Maspalomas und fast die gesamte Insel. Das Dorf Tejeda, 15 Autominuten vom Parkplatz entfernt, hat die besten Restaurants mit traditioneller kanarischer Küche im Inselinneren.

💡Praktische Tipps
  • Vor 10:00 Uhr ankommen — der Parkplatz La Goleta ist klein und füllt sich an Wochenenden schnell.
  • Warme Kleidung mitbringen, auch wenn es an der Küste heiß ist: in Tejeda ist es 8-10°C kühler.
  • Das Dorf Tejeda (Mandelbäume, Marzipan, Bienmesabe) verdient eine 30-minütige Pause davor oder danach.
  • Die GC-60 hat enge Kurven, ist aber gut asphaltiert — kein 4x4 nötig.

Roque Nublo

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Dünen von Maspalomas

📍SAN BARTOLOMÉ DE TIRAJANA

Die große Wüste des Südens: 400 Hektar goldener Sanddünen am Meer, Naturreservat und eine der bekanntesten Landschaften des gesamten Kanarischen Archipels.

Die Dünen von Maspalomas sind technisch per Bus von Las Palmas erreichbar, aber mit einem Mietwagen kann man früh morgens zum Parkplatz El Faro (beim Leuchtturm von Maspalomas) fahren, wenn die Dünen leer sind und das goldene Morgenlicht sie absolut spektakulär macht. Der Leuchtturm von Maspalomas (1890) ist das Wahrzeichen der gesamten Südküste und der beste Aussichtspunkt über das Dünensystem.

Mit eigenem Auto lassen sich die Dünen, der Strand von Maspalomas (beim Leuchtturm), der Charco (geschützte Küstenlagune) und eine Weiterfahrt nach Playa del Inglés oder Puerto Rico leicht am gleichen Tag kombinieren.

💡Praktische Tipps
  • Sonnenaufgang bei den Dünen vom Parkplatz El Faro ist kostenlos und spektakulär — 30 Minuten vor Sonnenaufgang ankommen.
  • Die Lagune von Maspalomas ist ein geschütztes Feuchtgebiet — nicht betreten und keinen Müll hinterlassen.
  • Mit Playa de Meloneras (10 Min. östlich) und Puerto Rico (20 Min. westlich) am gleichen Tag kombinieren.
  • Parkplatz El Faro kostet ca. 2-3 €/Stunde — Kleingeld oder Karte mitnehmen.

Dünen von Maspalomas

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Mirador del Balcón

📍LA ALDEA DE SAN NICOLÁS

Gran Canarias spektakulärster Aussichtspunkt: eine über 300 Meter hohe Klippen auskragende Plattform an der Westküste, auf der einzigen Straße entlang der Westküste der Insel.

Der Mirador del Balcón liegt an der GC-200, der Küstenstraße im Westen, die Agaete mit La Aldea de San Nicolás verbindet. Diese Straße ist eine der spektakulärsten Autofahrten auf den gesamten Kanaren: 30 Kilometer Asphalt, in den Fels über 200-400 Meter hohe senkrechte Klippen gegraben, mit dem Atlantik darunter und praktisch ohne Verkehr.

Der Aussichtspunkt selbst ist eine über dem Abgrund auskragende Betonplattform mit 180-Grad-Blick nach Norden und Süden entlang der Westküste. An klaren Tagen ist Teneriffa in der Ferne sichtbar. Kein Restaurant, keine Einrichtungen — nur der Klippenabgrund und der Wind. Die vollständige GC-200-Route (Agaete-La Aldea) ist eine 1,5-2-stündige Fahrt, die für jeden Besucher mit Auto auf Gran Canaria Pflicht sein sollte.

💡Praktische Tipps
  • Die GC-200 hat sehr enge Abschnitte — vorsichtig fahren und Seitenstreifen nutzen, um entgegenkommende Autos passieren zu lassen.
  • Sonnenuntergang vom Mirador del Balcón mit der Sonne, die in den Atlantik fällt, ist einer der schönsten der Insel.
  • Mit Agaete (Norden) und La Aldea (Süden) am gleichen Tag kombinieren für die vollständige Weststrecke.
  • Zwischen Agaete und La Aldea gibt es keine Tankstelle — vor der GC-200 volltanken.

Mirador del Balcón

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Naturpools von Agaete

📍AGAETE

Gran Canarias berühmteste Naturpools: Vulkangesteinsbecken in Puerto de Las Nieves, 45 Minuten vom Süden mit dem Auto, mit dem Teide am Horizont.

Die Naturpools von Puerto de Las Nieves sind der große Schatz des Nordwestens von Gran Canaria. Der Kontrast zwischen schwarzem Vulkangestein, türkisfarbenem Atlantikwasser und dem Blick auf Teneriffas Teide im Hintergrund ist eines der ikonischsten Bilder der Insel. Von Las Palmas dauert die Fahrt 30 Minuten über die GC-2. Vom Süden (Maspalomas) sind es ca. 55 Minuten.

Puerto de Las Nieves ist auch der Einschiffungsort der Schnellfähre nach Santa Cruz de Tenerife (Fred. Olsen und Naviera Armas), was einen Tagesausflug nach Teneriffa mit dem Gran-Canaria-Mietwagen ermöglicht. Das Dorf Agaete, 3 km im Landesinneren, hat den besten kanarischen Kaffee der Insel (im Tal selbst angebaut).

💡Praktische Tipps
  • Poolzugang ist kostenlos, Liegestühle kostenpflichtig — eigene Handtücher und Snacks mitbringen.
  • Die Fähre Santa Cruz-Puerto de Las Nieves (1 Std.) ist ein perfekter Tagesausflug mit Auto.
  • Das Valle de Agaete (3 km vom Hafen) hat Europas einzige Kaffeeplantage — Café del Valle ist den Umweg wert.
  • Mit Mirador del Balcón und La Aldea am gleichen Tag kombinieren für die vollständige Nordwestroute.

Naturpools von Agaete

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Caldera de Bandama

📍LAS PALMAS DE GRAN CANARIA / SANTA BRÍGIDA

Gran Canarias zugänglichster Vulkankrater: 1 km Durchmesser und 200 Meter tief, nur 15 Autominuten von Las Palmas, mit einem bewohnten Gehöft auf dem Kraterboden.

Die Caldera de Bandama ist der zugänglichste und fotogenste Vulkan Gran Canarias. Der Krater hat 1 km Durchmesser und 200 Meter Tiefe, und auf seinem Boden liegt ein bewirtschaftetes Gut — eines der kuriosesten Details der gesamten Insel. Vom Mirador de la Caldera (mit dem Auto bis zum Rand erreichbar) ist der Blick in das Kraterinnere spektakulär.

200 Meter vom Kaldera-Aussichtspunkt entfernt liegt der Pico de Bandama (574 m), der höchste Punkt in der Umgebung von Las Palmas, mit 360-Grad-Blick auf die Hauptstadt, den Flughafen, Roque Nublo und den Atlantik. Der 20-minütige Aufstieg vom Parkplatz erfordert keine spezielle Ausrüstung. Vom Kraterboden führt ein Abstiegsweg (45 Min. hinunter, 1 Std. zurück) zum verlassenen Gehöft.

💡Praktische Tipps
  • Caldera de Bandama liegt 15 Autominuten von Las Palmas über die GC-802 — perfekt als erste oder letzte Tagesetappe.
  • Pico de Bandama (200 m vom Aussichtspunkt) hat die besten 360°-Ausblicke auf die Las-Palmas-Umgebung.
  • Wenn Sie in den Krater hinabsteigen, Wasser mitbringen — der Rückweg ist steiler als er aussieht.
  • Mit dem Barranco de Guayadeque (20 Min. südlich) für einen vollständigen Naturtag kombinieren.

Caldera de Bandama

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Barranco de Guayadeque

📍AGÜIMES / INGENIO

Gran Canarias spektakulärste Schlucht: eine 12 km lange Schlucht mit bewohnten Höhlendörfern, in den Fels gegrabenen Restaurants und einzigartiger subtropischer Vegetation.

Der Barranco de Guayadeque ist das große Geheimnis des östlichen Landesinneren Gran Canarias. Die GC-103 verläuft 12 km entlang des Schluchtenbodens, vorbei an bewohnten Höhlendörfern, in Vulkangestein gegrabenen Restaurants und einer Landschaft aus kanarischen Palmen, Tabaibas und Cardones, die sich völlig vom Rest der Insel unterscheidet.

Der Schluchtenboden ist nur mit dem Auto erreichbar — kein öffentlicher Verkehr. Die Höhlenrestaurants (besonders im Kern von Guayadeque) servieren Ropa Vieja, Brunnenkresseneintopf und Runzelkartoffeln mit Mojo in einem einzigartigen Höhlenambiente. Die Straße endet am Parkplatz des Interpretationszentrums, von wo mehrere Wanderwege abgehen.

💡Praktische Tipps
  • Die GC-103 endet in einer Sackgasse — Hin- und Rückfahrt einplanen (keine Rundstrecke).
  • Höhlenrestaurants öffnen mittags (12:00-16:00 Uhr) — hungrig ankommen, wenn man essen möchte.
  • Unter der Woche besuchen — an Wochenenden füllen sich die Restaurants mit Einheimischen.
  • Mit der Cueva Pintada in Gáldar (45 Min. nördlich) für einen Archäologie- und Naturtag kombinieren.

Barranco de Guayadeque

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Cueva Pintada, Gáldar

📍GÁLDAR

Die bedeutendste archäologische Stätte der Kanarischen Inseln: präspanische Geometriemalereien der alten Kanarier in einer 1.500 Jahre alten Höhle im Nordwesten der Insel.

Die Cueva Pintada ist Gran Canarias größter archäologischer Schatz. Die von den alten Kanariern (Guanchen) ausgehöhlte Kunsthöhle bewahrt polychrome Geometriemalereien aus über 1.500 Jahren in außergewöhnlichem Erhaltungszustand. Das sie umgebende Museum ist eines der am besten gestalteten der Kanaren.

Gáldar liegt 30 Autominuten von Las Palmas über die GC-2 (Nordküste) und 50 Minuten von Maspalomas entfernt. Parken ist kostenlos und reichlich in der Umgebung des Museums. Der Führungsbesuch der Höhle erfordert eine Vorabreservierung wegen strenger Kapazitätskontrolle — zum Schutz der Malereien werden nur kleine Gruppen eingelassen.

💡Praktische Tipps
  • Online im Voraus buchen — das Fassungsvermögen ist sehr begrenzt und in der Hochsaison schnell ausgebucht.
  • Die Führung dauert 45 Minuten — umfasst das Außenmuseum und die Höhle mit den Malereien.
  • Mit Playa de Sardina (15 Min. nördlich) kombinieren für ein Bad im authentischsten Fischerdorf des Nordens.
  • Straßenparken vor dem Rathaus von Gáldar ist kostenlos und hat meist freie Plätze.

Cueva Pintada, Gáldar

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Wer lieber nicht über die Innenlandstraßen (Roque Nublo, Artenara) oder die Westküste fahren möchte, findet organisierte Ausflüge von Las Palmas und Maspalomas mit Transport.

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Playa de Güigüi

📍LA ALDEA DE SAN NICOLÁS

Gran Canarias abgelegenster Strand: nur zu Fuß von La Aldea (3-4 Std.) oder per Boot von Puerto de Mogán erreichbar. Ein Auto ist unverzichtbar, um zum Wanderwegbeginn zu gelangen.

Playa de Güigüi ist der wildeste und unzugänglichste Strand Gran Canarias. Ein Auto ist unverzichtbar, um den Wanderwegbeginn in La Aldea de San Nicolás zu erreichen — es gibt keinen öffentlichen Verkehr mit sinnvollem Fahrplan. Von La Aldea führt die GC-200 bis zum Kilometer, wo der Weg beginnt, und das Auto bleibt geparkt während man 3-4 Stunden einfach wandert.

Alternativ erreicht das Boot von Puerto de Mogán Güigüi in 1,5-2 Stunden — auch für diese Option braucht man ein Auto für den Weg zum Hafen. Der Strand selbst ist ein Streifen dunklen Sandes, umgeben von schwarzen Klippen, mit kristallklarem Wasser und völliger Abwesenheit jeglicher Einrichtungen.

💡Praktische Tipps
  • Den Wanderweg vor 7:00 Uhr beginnen — die einfache Wanderung dauert 3-4 Stunden und man muss bei Tageslicht zurück.
  • Alles Notwendige mitbringen: Wasser für den Tag, Essen, Sonnenschutz — in Güigüi gibt es nichts.
  • Das Boot von Puerto de Mogán (1,5 Std.) ist die Alternative zur Wanderung — auch hier Auto nötig.
  • Die GC-200 von La Aldea bis zum Wanderwegbeginn kann Erdabschnitte haben — Straßenzustand vorher prüfen.

Playa de Güigüi

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Risco Caído und die Heiligen Räume

📍ARTENARA / TEJEDA

UNESCO-Welterbe seit 2019: die bedeutendste präspanische Kulturlandschaft Gran Canarias, mit zeremoniellen Höhlen und Blick auf Roque Nublo und den Teide.

Risco Caído wurde 2019 als Teil der Kulturlandschaft des Heiligen Berges Gran Canaria zum UNESCO-Welterbe erklärt. Der Komplex umfasst künstliche Höhlen der alten Kanarier mit präzisen astronomischen Ausrichtungen, die Sonnenlicht zu den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen einfangen. Der Zugang ist streng reguliert: Besuche sind nur mit einem autorisierten Führer in Gruppen von maximal 10 Personen möglich.

Zum Risco Caído gelangt man über die GC-210 von Artenara — Gran Canarias höchste Straße (1.270 m). Artenara ist das höchste Dorf der Insel und hat die besten Roque-Nublo-Aussichten vom Mirador de la Degollada. Risco Caído, Roque Nublo und das Dorf Tejeda bilden zusammen die vollständigste Innenlandroute Gran Canarias, ideal für einen ganzen Tag mit dem Auto.

💡Praktische Tipps
  • Der Besuch von Risco Caído erfordert eine Vorabreservierung mit Führer — Besucherzentrum Artenara kontaktieren.
  • Artenara (GCs höchstes Dorf) hat das Höhlenrestaurant mit den besten Inselaussichten — im Voraus reservieren.
  • Die GC-210 nach Artenara bietet spektakuläre Roque-Nublo-Aussichten — langsam fahren um sie zu genießen.
  • An einem Tag kombinieren: Artenara (Morgen) → Roque Nublo (Mittag) → Tejeda (Nachmittag).

Risco Caído und die Heiligen Räume

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Playa de Veneguera

📍MOGÁN

Die beste wilde Bucht im Südwesten: 8 km Schotterpiste von der GC-200 bis zu einem dunklen Sandstrand ohne Einrichtungen und mit dem klarsten Wasser der Südküste.

Playa de Veneguera ist das bestgehütete Geheimnis der südwestlichen Küste Gran Canarias. Die 8 km lange Schotterpiste von der GC-200 bis zum Strand ist mit einem normalen Standardauto befahrbar, erfordert aber langsames Fahren und Vorsicht auf den engsten letzten Abschnitten. Ohne Auto ist der Strand praktisch unerreichbar — das Boot von Puerto de Mogán ist die einzige Alternative.

Die Belohnung: ein schmaler Strand aus dunklem Sand und Kiesel, umgeben von Basaltklippen, mit außergewöhnlich klarem und transparentem Wasser und absoluter Stille. In der Nebensaison hat man den Strand möglicherweise für sich allein. Schnorcheln und Speerfischen sind unter den besten der Südküste. Alles Notwendige für den Tag mitbringen — in Veneguera gibt es absolut nichts.

💡Praktische Tipps
  • Die 8-km-Piste von der GC-200 ist für Standardautos geeignet — langsam fahren und große Schlaglöcher vermeiden.
  • Keine Einrichtungen — Wasser, Essen, Sonnenschutz und alles für den ganzen Tag mitbringen.
  • Das Boot von Puerto de Mogán (45 Min.) ist die komfortabelste Alternative ohne Piste.
  • Werktags in der Mittelsaison besuchen — im August füllen Autos die Schotterpiste.

Playa de Veneguera

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Häufig gestellte Fragen

Braucht man auf Gran Canaria ein Auto?Braucht man auf Gran Canaria ein Auto?

Das hängt vom Plan ab. Las Palmas, Maspalomas und der südliche Touristenkorridor haben guten öffentlichen Nahverkehr. Aber das Inselinnere (Roque Nublo, Tejeda, Artenara), die Westküste (Mirador del Balcón, La Aldea) und die abgelegenen Strände (Güigüi, Veneguera) sind ohne Auto praktisch unerreichbar. Für Reisen von mehr als 3-4 Tagen oder mit Erkundungsabsicht ist ein Auto unverzichtbar.

Was kostet ein Mietwagen auf Gran Canaria?Was kostet ein Mietwagen auf Gran Canaria?

In der Zwischensaison (Herbst-Frühling) kostet ein Kompaktwagen bei Vorabreservierung 20-35 €/Tag. Im Juli-August steigen die Preise auf 40-65 €/Tag oder mehr. Der größte Preisunterschied besteht zwischen einer Reservierung 3+ Wochen im Voraus und der Abholung ohne Vorbuchung am Flughafen — der Unterschied kann 50-70% betragen.

Wo ist die Abholung am besten?Wo ist die Abholung am besten?

Der Flughafen Gran Canaria (LPA) in Gando hat die besten Preise und meisten Optionen. Er liegt 20 Minuten von Las Palmas und 35 Minuten von Maspalomas entfernt. Es gibt auch Mietbüros in Las Palmas (Canteras-Viertel und Hafen) und im Süden (Maspalomas, Puerto Rico), aber die Preise sind meist höher als am Flughafen.

Welches Auto brauche ich für Gran Canarias Straßen?Welches Auto brauche ich für Gran Canarias Straßen?

Ein normaler Kompaktwagen reicht für 95% der Ziele in diesem Leitfaden. Die westliche GC-200 und die Zufahrtsstraßen zu Roque Nublo und Artenara sind gut asphaltiert, aber schmal und kurvenreich. Für Playa de Veneguera (8 km Schotterpiste) reicht ein Standardauto bei langsamer Fahrt. Ein 4x4 ist in keinem Fall notwendig.

Welche Versicherung für den Mietwagen auf Gran Canaria?Welche Versicherung für den Mietwagen auf Gran Canaria?

Gesetzliche Haftpflicht ist inbegriffen. Der kritische Punkt ist die Selbstbeteiligung: Ohne Vollkasko können bis zu 1.500-2.000 € im Schadensfall berechnet werden. Optionen: CDW ohne Selbstbeteiligung bei der Gesellschaft zahlen (~8-15 €/Tag extra), Kreditkartenschutz nutzen falls Mietwagen enthalten, oder Selbstbeteiligungsversicherung vor der Reise abschließen (~3-5 €/Tag). Die Veneguera-Piste und die engen Weststraßen machen Vollschutz empfehlenswert.