Sehenswürdigkeiten Gran Canaria: Die 10 Highlights
Gran Canaria ist ein Kontinent im Miniaturformat. Auf kaum 1.560 km² vereinen sich saharaähnliche Dünen, Gipfel über 1.800 Meter, Weltklasse-Stadtstrände, eine kosmopolitische Hauptstadt mit einem UNESCO-Welterbe-Altstadtviertel und archäologische Stätten, die unser Bild der atlantischen Vorgeschichte grundlegend verändern. Dieser Leitfaden stellt die 10 Highlights Gran Canarias vor, um das Beste aus Ihrem Besuch herauszuholen — egal ob Sie drei Tage oder drei Wochen bleiben.
Gran Canarias ikonischste Landschaft: ein Dünenfeld aus feinem Sand, das an der Südspitze der Insel zum Meer hin wächst, Sondernaturreservat und einer der bekanntesten Strände Europas.
Die Dünen von Maspalomas sind das unverwechselbare Symbol Gran Canarias und eine der verblüffendsten Landschaften im gesamten Kanarischen Archipel. Dieses über 400 Hektar große Dünensystem aus feinem biogenem Sand (Muschelreste und Meeresorganismen) schafft eine Wüstenlandschaft, die direkt aus der Sahara an den Atlantik verpflanzt zu sein scheint. Das Sondernaturreservat, das sie schützt, umfasst auch die alte Lagune von Maspalomas, ein Küstenfeuchtgebiet von enormem ökologischem Wert als Rastplatz für transsaharische Zugvögel.
Die Dünen können den ganzen Tag zu Fuß erkundet werden, aber Sonnenaufgang und -untergang sind die fotogensten Momente: Streifendes Licht taucht den Sand in Gold- und Ockertöne, während die Schatten der Dünenkämme spektakuläre Kontraste erzeugen. Der Strand von Maspalomas im Westen und Playa del Inglés im Osten rahmen diesen Naturraum mit über drei Kilometern Sand ein. Der Zutritt ist kostenlos; Wasser und Sonnenschutz sind unbedingt mitzubringen, da die Dünen Wärme speichern und keinen Schatten bieten.
Am Südrand der Dünen markiert der Leuchtturm von Maspalomas (1890) — einer der ältesten der Kanaren — den südlichsten Punkt Gran Canarias. Die Kombination aus Dünen, Lagune, Strand und Leuchtturm auf engem Raum macht Maspalomas zu einem absolut unverzichtbaren Stopp.
💡Praktische Tipps
Sonnenauf- und -untergang bieten das dramatischste Licht für Dünenfotos — mindestens 30 Minuten früher ankommen.
Immer Wasser und Sonnenschutz mitbringen: Die Dünen bieten keinen Schatten und speichern Wärme auch im Winter.
Markierte Wege benutzen, um das Dünenökosystem zu schützen — abgesperrte Bereiche nicht betreten.
Kamelritte durch die Dünen sind ein beliebtes Erlebnis, besonders für Kinder.
Der Vulkanmonolith, das Symbol Gran Canarias: 80 Meter schwarzer Basalt auf 1.813 Metern Höhe im Herzen der Insel, mit Blick bis zum Teide an klaren Tagen.
Roque Nublo ist für Gran Canaria das, was der Teide für Teneriffa ist: das unverwechselbarste Naturdenkmal der Insel und ihr geographisches und spirituelles Zentrum. Dieser 80 Meter hohe Basaltmonolith erhebt sich über einer Plattform auf 1.813 Metern Höhe im Herzen der Gemeinde Tejeda, umgeben von einer Vulkankalderlandschaft von karger, kraftvoller Schönheit.
Für die Guanchen war Roque Nublo ein heiliger Versammlungsort der Menceys der Insel. Heute bildet er das Herzstück eines der wertvollsten Naturschutzgebiete Gran Canarias: des Naturparks Nublo, einem Mosaik aus Kiefernwäldern, Felsgipfeln und Schluchten mit außergewöhnlicher Artenvielfalt. Der beliebteste Wanderweg beginnt in La Goleta (ca. 3 km hin und zurück, 200 Höhenmeter), ist für mittelfit Gehende zugänglich und erfordert keine Spezialausrüstung.
Vom Fuß des Monolithen aus ist an klaren Tagen der Teide über den Wolken am westlichen Horizont zu sehen — einer der eindrucksvollsten Ausblicke des gesamten Archipels. Das Dorf Tejeda, nur wenige Kilometer entfernt, gehört mit seiner traditionellen weißen Architektur und den Mandelbäumen in Blüte im Januar und Februar zu den schönsten Dörfern Gran Canarias.
💡Praktische Tipps
Der Weg von La Goleta (Zufahrt über die GC-600) ist der einfachste — 45-60 Minuten moderater Aufstieg.
Im Januar und Februar blühen Tejedas Mandelbäume — die Nublo-Wanderung mit einem Dorfbesuch verbinden.
Klare Wintermorgen sind die beste Zeit, um den Teide im Hintergrund zu sehen.
Wanderschuhe oder Schuhe mit griffiger Sohle tragen — der Weg hat Abschnitte mit losem Geröll.
Spaniens bester Stadtstrand und einer der schönsten Europas: über 3 km feiner Sand mitten in der Hauptstadt, mit einem natürlichen Riff (La Barra), das das ganze Jahr über für ruhiges Wasser sorgt.
Playa de Las Canteras besitzt etwas Außergewöhnliches: Es ist ein Stadtstrand, der mit den besten Strandreisezielen der Welt konkurriert. Seine 3,2 Kilometer feiner gelber Sand mitten im Zentrum von Las Palmas de Gran Canaria, geschützt vor Atlantikwellen durch La Barra — ein natürliches Basaltriff —, schaffen ein sicheres Schwimmbad mit ruhigen Gewässern das ganze Jahr über. Keine andere spanische Hauptstadt hat etwas Vergleichbares.
Die Strandpromenade von Las Canteras ist die soziale Achse von Las Palmas: Restaurants, Bars, Surfshops, Tapas-Lokale und Terrassen erstrecken sich entlang des gesamten Strandes in einer Atmosphäre, die Touristen und lokales Leben in ausgewogenem Verhältnis mischt. Strandbuden im Sand, Surfen am Nordende (La Cicer), Schnorcheln an La Barra und Beachvolleyball machen Las Canteras zu einem aktiven Ort zu jeder Tageszeit.
💡Praktische Tipps
Der südliche Abschnitt von Las Canteras (gegenüber Hotel Santa Catalina) ist ruhiger — das Nordende (La Cicer) bevorzugen Surfer und jüngere Besucher.
La Barra ist ein leicht zugängliches Schnorchelriff: vielfältige Meereslebewesen in nur zwei Metern Tiefe.
Die besten Restaurants befinden sich auf den Nebenstraßen etwas vom Strandbereich entfernt.
Las Canteras ist 15 Minuten zu Fuß von Vegueta entfernt — beide lassen sich hervorragend an einem Nachmittag in Las Palmas verbinden.
Las Palmas' ältestes historisches Viertel: Kolonialstraßen aus dem 15. Jahrhundert, das Geburtshaus von Pérez Galdós, die Kathedrale Santa Ana und ein kulturelles Leben, das es zu einem der schönsten Altstadtviertel Spaniens macht.
Vegueta ist der Ursprung von Las Palmas de Gran Canaria und eines der am besten erhaltenen historischen Zentren der atlantischen Welt. 1478 von kastilischen Conquistadoren gegründet, hat sein Raster aus Kopfsteinpflasterstraßen und Herrenhäusern mit Innenhöfen und geschnitzten Holzbalkonen mehr als fünf Jahrhunderte fast unberührt überstanden. Durch die Calle Mayor de Triana, die Plaza de Santa Ana oder den Callejón de Las Piedras zu schlendern bedeutet, in die Geschichte einzutauchen, wie Europa Amerika erreichte.
Mittelpunkt von Vegueta ist die Plaza de Santa Ana, beherrscht von der Kathedrale Santa Ana — 1497 begonnen und im 19. Jahrhundert fertiggestellt, die älteste der Inseln — und dem Bischofspalast. Das Viertel beherbergt erstklassige Museen: das Museo Canario (mit der weltweit bedeutendsten guanchischen Archäologiesammlung), die Casa-Museo Pérez Galdós (dem 1843 hier geborenen bedeutendsten spanischen Romanschriftsteller des 19. Jahrhunderts gewidmet) und das Atlantikzentrum für Moderne Kunst (CAAM).
💡Praktische Tipps
Das Museo Canario ist unverzichtbar zum Verständnis der Guanchen-Kultur — mindestens zwei Stunden einplanen.
Die Casa-Museo Pérez Galdós ist überraschend persönlich und gut kuratiert — perfekt für Literaturliebhaber.
Die besten Restaurants für zeitgenössische kanarische Küche befinden sich rund um die Plaza del Pilar Nuevo.
Vegueta ist 15 Minuten zu Fuß von Las Canteras entfernt — für einen perfekten Tag in Las Palmas kombinieren.
Die bedeutendste archäologische Stätte der Kanarischen Inseln: über 600 Jahre alte geometrische Guanchen-Höhlenmalereien in einer unterirdischen Nekropole, die das Verständnis der atlantischen Vorgeschichte veränderte.
Die Cueva Pintada von Gáldar ist eine der bemerkenswertesten archäologischen Stätten ganz Europas und die bedeutendste der Kanarischen Inseln. 1873 bei Bauarbeiten entdeckt, offenbart die Höhle einen Komplex von in Vulkantuff gemeißelten Kunsthöhlen, die als Lebensraum und Nekropole der Guanchen-Kultur zwischen dem 7. und 15. Jahrhundert dienten. Was sie wirklich außergewöhnlich macht, sind die geometrischen Gemälde — konzentrische Kreise, Schachbrettmuster, Dreiecke und Spiralen — ausgeführt mit natürlichen Pigmenten (Rot, Schwarz, Weiß und Gelb) in einer Ausführungsqualität, die Spezialisten seit ihrer Entdeckung begeistert.
Das umgebende Museum, 2006 nach jahrzehntelanger Restaurierung eingeweiht, ist selbst ein bemerkenswertes Architekturstück: Ein großes klimatisiertes Gebäude schützt die Originalstätte und ermöglicht Besuchern gleichzeitig, sie von Stegen über den Ausgrabungen aus zu beobachten. Der Besuch umfasst eine audiovisuelle Einführung in die Guanchen-Kultur, die Tour durch die Freiluftausgrabungsstätte und den Zugang zur eigentlichen bemalten Höhle.
💡Praktische Tipps
Die Führungen haben begrenzte Teilnehmerzahl — online im Voraus buchen, besonders in der Hochsaison.
Die Höhle hat eine konstante Temperatur von 18-20°C — eine leichte Schicht mitbringen, auch wenn es draußen heiß ist.
Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt; Stative sind in der Höhle nicht gestattet.
Den Besuch mit dem Samstagsmarkt von Gáldar für ein authentisch lokales Erlebnis verbinden.
Ein 1 km breiter Vulkankrater, 200 Meter tief, nur 15 Minuten von Las Palmas: eines der besten Beispiele für rezenten Vulkanismus auf den Kanaren, mit einem 360-Grad-Panoramapunkt vom Pico de Bandama.
Die Caldera de Bandama ist eines der besten Beispiele für rezenten Vulkanismus auf den Kanarischen Inseln — und das Überraschendste daran ist die Nähe zur Hauptstadt. Nur 15 Kilometer vom Zentrum von Las Palmas entfernt ist dieser phreatisch-magmatische Ausbruchskrater 1 Kilometer breit und 200 Meter tief. Im Inneren zeugen ein aufgegebenes Gehöft und einige Terrassenäcker davon, dass der Kraterboden noch vor wenigen Jahrzehnten bewohnt war.
Den Besuch kann man auf zwei Arten gestalten. Erstens von oben: der Pico de Bandama (569 m) ist mit dem Auto über eine asphaltierte Spiralstraße erreichbar — von oben hat man einen 360-Grad-Blick über Krater, Telde-Tal, Las Palmas, den Norden der Insel und an klaren Tagen Teneriffa mit dem Teide. Zweitens von innen: ein Erdweg (40-50 Minuten bergab, etwas mehr bergauf) führt durch Tabaibales und Cardonales bis zum Kraterboden.
Nur wenige Meter vom Pico de Bandama entfernt befindet sich der Real Club de Golf Las Palmas (gegründet 1891, ältester Golfclub Spaniens) auf dem Vulkanplateau rund um den Krater.
💡Praktische Tipps
Die Straße zum Pico de Bandama endet an einem kostenlosen Parkplatz neben dem Aussichtspunkt.
Der Pfad zum Kraterboden ist nicht offiziell ausgeschildert — eine Offline-Karten-App mitbringen (Komoot oder Wikiloc).
Der Abstieg dauert etwa 40 Minuten; der Rückweg kann im Sommer anstrengend sein — Wasser mitbringen.
Vom Pico de Bandama bis zum Vegueta-Komplex sind es nur 15 Minuten — leicht zu kombinieren.
Gran Canarias schönster Küstenaussichtspunkt: ein Balkon aus Vulkangestein über den Klippen des Nordwestens mit Blick auf Teneriffa, den Teide und den endlosen Atlantik.
Der Mirador del Balcón an der GC-200 zwischen Agaete und Puerto de Las Nieves ist zweifellos der dramatischste Küstenaussichtspunkt Gran Canarias. 300 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, blickt dieser Vulkansteinbalkon auf eine der rauhesten Küsten der Insel: schwarze Klippen, die kilometerlang senkrecht in den Atlantik fallen, ohne Strand oder Unterbrechung in beide Richtungen. An klaren Tagen — das sind die meisten — steht der Teide scharf auf dem westlichen Horizont.
Der Aussichtspunkt selbst ist eine schlichte Plattform mit Geländer, ohne Einrichtungen oder Eintritt, direkt von einem kleinen Straßenparkplatz erreichbar. Das Erlebnis ist eines der purensten Gran Canarias: ankommen, in den Abgrund schauen und sprachlos bleiben. Am Nachmittag, wenn das Streifenlicht die Klippen und den Teide im Hintergrund beleuchtet, ist die empfohlene Zeit.
Die GC-200, die zum Aussichtspunkt führt, ist selbst eine der spektakulärsten Straßen der Kanarischen Inseln: in den lebendigen Fels der Nordwestküste gemeißelt, mit engen Kurven über dem Meer. Puerto de Las Nieves, 5 km entfernt, ist der Ankunftspunkt der Fähre von Teneriffa und hat ausgezeichnete Fischrestaurants.
💡Praktische Tipps
Der Mirador del Balcón ist kostenlos zugänglich — im dafür vorgesehenen Parkstreifen auf der GC-200 parken.
Später Nachmittag (16-19 Uhr im Sommer) ist die beste Zeit für Licht und Teide-Ausblick.
Die GC-200 ist eng und kurvenreich — langsam fahren und Lastwagen Vorrang lassen.
Puerto de Las Nieves, 5 km entfernt, hat den besten Frischfisch der Nordwestküste — leicht kombinierbar.
Gran Canarias berühmteste Naturpools: kristallklare Felsbecken aus Vulkanbasalt in Puerto de Las Nieves, mit Klippenkulisse und dem besten Teide-Blick.
Die Naturpools von Puerto de Las Nieves in der Gemeinde Agaete sind die meistbesuchten und spektakulärsten Gran Canarias. Anders als Sandstrände bieten diese in schwarzem Vulkangestein gemeißelten natürlichen Becken Atlantikschwimmen in kristallklarem Wasser, wobei die Wellenenergie von den Felsformationen selbst absorbiert wird. Der Kontrast zwischen schwarzem Fels, türkisfarbenem Wasser und blauem Himmel schafft eine visuelle Palette, die an die Pools Madeiras oder der Azoren erinnert.
Die Pools sind in das Ortsgefüge von Puerto de Las Nieves integriert, dem Hafen von Agaete und Ankunftspunkt der Schnellfähre von Teneriffa. In der Nebensaison sind sie ein ruhiger Ort zum Tauchen und Schwimmen; im Sommer füllen sie sich mit einheimischen Familien, die jeden Wochenende kommen. Das Wasser ist auch im Sommer kalt — für viele ein zusätzlicher Anreiz in der Hitze von Juli und August.
Die Gemeinde Agaete, 3 km von den Pools, ist eine der authentischsten und schönsten Gran Canarias. Das Valle de Agaete mit seinen Kaffee-, Zitrus- und Cherimoya-Anbauflächen auf Terrassen über dem Barranco ist ein halbstündiger Ausflug, der den Besuch der Pools ideal ergänzt.
💡Praktische Tipps
Die Pools haben öffentliche Umkleideräume und Duschen — freier Zugang, Liegestühle und Sonnenschirme kostenpflichtig.
Die Restaurants neben den Pools servieren den frischesten Fisch der Insel — Zackenbarsch und Brasse sind Spezialitäten.
Pools mit dem Valle de Agaete (kanarischer Kaffee, Chirimoyas) für einen vollen Tag im Nordwesten verbinden.
Im August finden in den Pools die Fiestas del Charco statt, eines der originellsten Feste Gran Canarias.
Das innovativste Aquarium des Atlantiks: ein wellenförmiges Gebäude am Hafen von Las Palmas, in dem 35 Millionen Liter Wasser über 350 Meeresarten in einzigartigen Ökosystem-Nachbildungen beherbergen.
Poema del Mar, 2017 am Hafen von Las Palmas de Gran Canaria eröffnet, ist eines der fortschrittlichsten Aquarien der Welt und das modernste des Atlantiks. Sein Gebäude, vom deutschen Architekten Peter Chermayeff entworfen, hat die Form einer Welle und beherbergt eine Sammlung von Meeresökosystemen, die von Indopazifischen Korallenriffen über Tiefsee-Atlantik, Karibische Mangrovenwälder bis zu den einzigartigen Ökosystemen der Kanarischen Inseln reicht.
Höhepunkt des Besuchs ist das Große Riff: ein 8-Millionen-Liter-Becken mit einer 35 Meter hohen Acrylscheibe — der höchsten Europas — durch die man Stierhaie, Rochen, Schildkröten und Hunderte von Tropenfischarten in Bewegung beobachten kann. Der Quallensaal mit wechselnder farbiger Beleuchtung ist ein weiterer der hypnotischsten Momente des Besuchs.
Poema del Mar ist das perfekte Gegenstück zu Loro Parque auf Teneriffa für Reisende mit Kindern oder Meeresbiologie-Begeisterte.
💡Praktische Tipps
Tickets online kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden — in der Hochsaison können sie an der Kasse lang sein.
Besuch um die Fütterungszeiten der Haie planen — das sind die spektakulärsten Momente.
Das Aquarium befindet sich am Hafen von Las Palmas, sehr nah an Vegueta — am selben Nachmittag kombinierbar.
Der Aquariumshop hat qualitativ hochwertige Meeresschutz-Artikel — perfekt als Andenken.
Gran Canarias zugänglichster Lorbeerwald: eine grüne, feuchte Schlucht im Norden der Insel, wo jahrhundertealte kanarische Buchen eine kleine natürliche Kathedrale bilden.
Der Wald Los Tilos de Moya in der nördlichen Gemeinde Moya ist eine der überraschendsten Ecken Gran Canarias für diejenigen, die abseits des Massentourismus echte Natur suchen. Dieser kleine, aber dichte Lorbeerwald — das älteste überlebende Ökosystem des ehemaligen europäischen Tertiärwaldes — nimmt den feuchten Boden des Moya-Barrancos ein, wo der nordseitige Passatwind ein dauerhaft grünes und kühles Mikroklima schafft.
Die Hauptbaumart ist die Kanarische Buche (Apollonias barbujana), ein immergrüner Baum von bis zu 20 Metern Höhe, der dem Wald seinen Namen gibt. Daneben wachsen Lorbeer, Stechpalme, Heidekraut und Viñátigo in einer Mischung, die an die Lorbeerwälder La Gomeras oder Anagas erinnert, wenn auch in kleinerem Maßstab. Der Hauptweg durchquert den Wald in einem Rundgang von nur 45 Minuten ohne nennenswerten Höhenunterschied, geeignet für alle Besucher.
Los Tilos de Moya ist das perfekte Gegenstück zum Massentourismus des Südens der Insel: ein ruhiger, unter der Woche kaum besuchter Ort mit diskreter, aber außergewöhnlich reicher Artenvielfalt.
💡Praktische Tipps
Der Weg ist vom Parkplatz im Barranco ausgeschildert — leicht ohne Führer zu folgen.
Unter der Woche besuchen, um den Wald in Ruhe zu genießen — am Wochenende können lokale Gruppen anzutreffen sein.
Die Waldfeuchte kann den Weg rutschig machen — rutschfestes Schuhwerk tragen.
Den Besuch mit dem Dorf Moya und seiner Kolonialkirche für einen vollen halben Tag im Norden verbinden.
Wie viele Tage braucht man, um das Beste von Gran Canaria zu sehen?Wie viele Tage braucht man, um das Beste von Gran Canaria zu sehen?
Mit 5-7 Tagen können die Highlights Gran Canarias bequem abgedeckt werden: ein Tag im Süden (Maspalomas + Playa del Inglés), ein Tag in Las Palmas (Las Canteras + Vegueta + Poema del Mar), ein halber Tag am Roque Nublo und in Tejeda, ein halber Tag in Agaete (Pools + Mirador del Balcón), und der Rest für Cueva Pintada, Los Tilos de Moya und Caldera de Bandama. Mit 3-4 Tagen: Schwerpunkt auf Maspalomas, Roque Nublo, Las Canteras und Vegueta.
Wann ist die beste Reisezeit für Gran Canaria?Wann ist die beste Reisezeit für Gran Canaria?
Gran Canaria hat das ganze Jahr über ein außergewöhnliches Klima. Der Süden (Maspalomas, Playa del Inglés) ist die trockenste und sonnigste Zone — auch im Winter ideal. Der Norden und das Innere (Tejeda, Moya, Agaete) sind variabler mit Nebel und Regen im Winter. Mai bis Oktober sind die wärmsten Monate für Strände. Im Januar-Februar blühen Tejedas Mandelbäume — eines der schönsten Naturspektakel der Kanaren.
Braucht man auf Gran Canaria ein Auto?Braucht man auf Gran Canaria ein Auto?
Für maximale Freiheit ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert, besonders für das Inselinnere (Roque Nublo, Tejeda), den Nordwesten (Agaete, Mirador del Balcón, Los Tilos) und die Cueva Pintada. Las Palmas hat exzellenten öffentlichen Nahverkehr. Mietwagen sind günstig und am Flughafen Las Palmas (LPA) erhältlich.
Was kann man mit Kindern auf Gran Canaria unternehmen?Was kann man mit Kindern auf Gran Canaria unternehmen?
Die besten Optionen für Familien mit Kindern auf Gran Canaria sind: Poema del Mar (spektakuläres Aquarium), Dünen von Maspalomas (Kamelritte und Dünenausflüge), Naturpools von Agaete (Vulkangesteinsschwimmen), Aqualand Maspalomas (Wasserpark) und die Wanderung zum Roque Nublo (leichter Weg mit tollem Ausblick). Playa de Las Canteras ist wegen seiner ruhigen Gewässer ideal für Familien.
Wie kommt man von Teneriffa nach Gran Canaria?Wie kommt man von Teneriffa nach Gran Canaria?
Es gibt zwei Möglichkeiten: die Schnellfähre (FastFerry oder Fred. Olsen) auf der Strecke Agaete-Santa Cruz de Tenerife in etwa 80 Minuten, oder der Flug zwischen den Flughäfen (25-30 Minuten). Die Fähre ist günstiger und kommt im Nordwesten Gran Canarias (Puerto de Las Nieves bei Agaete) an — ideal, wenn man die Naturpools oder den Mirador del Balcón bei der Ankunft besuchen möchte.